Zeitliche Koordination

Die Grundvoraussetzung, um gemeinsam mit einem Partner zu tanzen, ist die zeitliche Koordination der Bewegungsabläufe. Dabei hilft die Musik.

Die Musik teilt die Zeit in Abschnitte ein.
Durch betonte (laute) und weniger betonte (leise) „Schläge“, oder „Beats“, werden verbindlich „Zeitpunkte“ festgelegt zu denen, oder zwischen denen „irgendetwas“ geschehen soll. Was genau, ist vom Regelwerk des jeweiligen Tanzes abhängig.
Diese Schläge werden stets in gleicher Weise zusammengefasst. Entweder in Zweiergruppen („betont/unbetont - betont/unbetont“, ähnlich dem Ticken einer Uhr „tick/tack – tick/tack …“), oder in Dreiergruppen (tick/tack/tack - tick/tack/tack …). Sowohl die Zweiergruppen (Zweivierteltakt) als auch die Dreiergruppen (Dreivierteltakt) können zu größeren Gruppen zusammengefasst werden (Viervierteltakt, Sechsachteltakt); die Grundstruktur bleibt aber erhalten.

Man kann sich das wie einen vorbeifahrenden Zug vorstellen, bei dem sich die Wagen in immer gleicher Weise abwechseln.
Entweder:

Speisewagen/Personenwagen  -   Speisewagen/Personenwagen
Speisewagen/Personenwagen/Personenwagen  -   Speisewagen/Personenwagen/Personenwagen